22.07.2011 - Euro-Sondergipfel

Zweites Rettungspaket über insgesamt 109 Milliarden Euro.

Der Euro-Sondergipfel vom 21.07.2011 brachte ein neues Rettungspaket auf den Weg. Zum ersten Mal wurde der Privatsektor mit einbezogen. Damit sollen sich Banken, Versicherungen und Fonds mit rund 37 Milliarden Euro an der Griechenland-Rettung beteiligen. Eine genaue Aufschlüsselung der Kostenverteilung liegt bis jetzt nicht vor.

Als Sicherheit für die Investition dient ein Bond, der über die EFSF (The European Financial Stability Facility), Europäische-Finanz-Stabilitäts-Einrichtung, durch die Steuerzahler im Euroland gedeckt wird.

Den Besitzern von griechischen Staatsanleihen wird angeboten, ihre Anleihen zurückzugeben oder umzutauschen. Drei Modelle wurden dafür beschlossen:


Jede dieser Möglichkeiten sieht vor, dass die Anleihen ca. 20 % ihres Wertes verlieren. Die EU-Staaten rechnen damit, dass auf diese Weise um die 90 % aller Anleihen zurückgegeben oder umgetauscht werden.

Die Laufzeit der aktuellen Kredite Griechenlands wurde von 7,5 Jahren auf 15 Jahre verlängert und die Zinsen auf 3,5 % gesenkt.

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22.07.2011 09:11 Alter: 6 Jahre